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Wie zuvor schon andere Webhoster (an prominentester Stelle z.B. ) startet der Domain- und Webspace-Provider EUserv Internet jetzt auch mit Traffic-Flatrates in den Low-Cost-Markt für dedizierte Server. Mit drei „unmetered“ Tarifen („unmetered“ = ungezählt) in verschiedenen Portkategorien erhalten Kunden volle Kostensicherheit, da der Tarif pauschal und ohne Zählung des tatsächlich übertragenen Datenvolumens abgerechnet wird. Ab knapp 50 Euro monatlich bekommt der Kunde einen Root-Server mit Debian, Gentoo, Fedora oder SuSE Linux, der mit 100MBit angebunden wird. EUserv nennt seine Traffic-Flate „unmetered“. Transfervolumen wir nicht berechnet. Die Tarife sind aufgeteilt in die Portkategorien 5, 25 und 100 MBit und werden mit aktuellen AMD- oder Intel-Prozessoren ausgestattet. EUserv erlaubt ausnahmslos alle legalen Dienste, Webinhalte und Downloads auf den Servern. IRC ist ebenso möglich, muss aber in einem separierten Netzwerksegment betrieben werden. „Zur Verwaltung der Server nutzt EUserv das OpenSource Tool Webmin. Root-Zugriff per SSH ist auch möglich.“, erläutert Geschäftsführer Dirk Seidel. „Wir setzen mit unseren „unmetered“ Tarifen genau dort an, wo Unsicherheit beim Kunden herrscht: Bei den nicht vorhersehbaren Traffickosten, wenn ein Angebot oder Website gut läuft.“, heißt es weiter. Der technische Hintergrund bei EUserv basiert auf dem Teilen der verfügbaren Bandbreite der Backbone- und Transitanbindungen des Webhosters. EUserv prüft dabei ständig den Port-Traffic des jeweiligen Servers. Durch Management der Bandbreiten im Backbone erreicht der Webhoster eine optimale Aufteilung des Traffics auf alle Server in der jeweiligen Portkategorie. Mit so genanntem „Burst-Traffic“ kann der Serverkunde erhöhtes Datenvolumen durch Zugriffe zu Spitzenzeiten („Peaks“) bis 100MBit nutzen ohne dabei für zusätzliches Transfervolumen zu zahlen.

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