HostEurope: Neue Root-Server in Zukunft virtualisiert

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HostEurope geht neue Wege und baut sein Root-Server Programm um. Zukünftig werden alle Root-Server stets mit einer Bare Metal Virtualisierung angeboten. Die Kategorien Root-Server und Virtuelle Server verschmelzen damit langfristig.

“Wir möchten mit dieser Produkt-Innovation einen Server in gewohnter Qualität zu einem fairen Preis liefern, die HostEurope DNA soll deutlich erkennbar sein: Wir sind eine Cloud-Company.”, so Daniel Hagemeier, Leiter der Geschäftseinheit Cloud Hosting bei HostEurope im Gespräch mit webhostlist.de

Und deshalb sind die neuen Angebote auch eine Mischung aus V-Servern und Root-Servern. In der “Professional” Kategorie kommen virtualisierte, geteilte Systeme zum Einsatz die aber dedizierte Festplatten und damit eine verlässliche IO-Performance erhalten. In der “Premium” Klasse sitzt dann nur ein Kunde auf einem Server, wird aber dennoch mit Parallels Bare Metals virtualisiert.

Damit sind laut HostEurope Systemdienste wie Backups (auf Anforderung durch den Kunden als Snapshot oder regelmäßig) möglich, ohne dass eine Implementierung im System durch den Anwender notwendig ist. Außerdem bieten sich so mögliche Upgrade-Pfade die (fast) unterbrechungsfrei durch den Hoster durchgeführt werden können. Reicht die Hardware nicht mehr aus? Dann buchen Sie ein größeres Paket und HostEurope verschiebt den gesamten Root-Server ohne kundenseitig notwendige Anpassungen der Konfiguration auf neue Hardware.

Gleichzeitig behält der Kunde aber die Möglichkeit tiefgreifend wie auf einem Root-Server in die Systeme inzugreifen und bei Bedarf Konfigurationsänderungen oder sogar Kernelmodule auszutauschen.

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  • David Weber

    Die Möglichkeit, die Ausbaustufe zu wechseln, gibt es bei HE schon weit länger für V-Server. Dagegen ist es im Artikel nicht zutreffend, dass man bei Rootservern ein Upgrade ohne Anpassungen vornehmen kann. Auch wenn sie jetzt virtualisiert sind ist es lt. FAQ momentan nicht möglich.