ProfitBricks beendet erfolgreich Beta und geht Live

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Der Cloudhoster ProfitBricks, ein Startup mit Beteiligung des ehemaligen 1&1 Urgesteins Achim Weiß, beendet erfolgreich die Beta-Phase und geht offiziell live. Mit dem Dienst können komplexe Cloudarchitekturen graphisch zusammengestellt, aktiviert und genutzt werden. 50 Ingenieure arbeiteten an dem Launch.

Zwei Jahre dauerte die Entwicklung der IaaS-Lösung von ProfitBricks. „In dieser Zeit haben wir mit Hochdruck an einem System gearbeitet, das neue Maßstäbe im Hosting-Bereich setzen sollte. Dieses Ziel haben wir erreicht“, erklärt Firmengründer und ProfitBricks-CEO Achim Weiß. Sein Name steht seit vielen Jahren für kreative Ideen und Lösungen. Unter seiner Leitung entstanden beispielsweise die Hosting-Infrastruktur von Schlund+Partner, später 1&1, die Video-on-Demand-Plattform von Maxdome sowie das Mailsystem für GMX und web.de. „Eines meiner spannendsten Projekte war jedoch die Realisierung der ProfitBricks-Technologie“, sagt Weiß.

Im Gespräch mit webhostlist.de sagt Weiß weiter: “Die Beta-Phase haben wir mit Erfolg abgeschlossen. Am Betatest nahmen 30 Unternehmen teil, die wertvolles Feedback lieferten, das ProfitBricks umgesetzt hat. Diese Kunden erhielten als Dankeschön virtuelle Rechenzentrumsleistung im Gegenwert von 500 Euro. Insgesamt haben sich über 200 Unternehmen und IT-Dienstleister als Betatester beworben. Allen diesen Kunden haben wir seit Jahresanfang einen kostenlosen Test angeboten.”

Über die grafische Benutzeroberfläche „Data Center Designer“ (DCD) kann der Kunde sein komplettes virtuelles Rechenzentrum individuell zusammenstellen und per Mausklick die Konfiguration aktivieren oder beliebig ändern – egal ob es sich um Server, Storage, Loadbalancer, Firewalls oder die entsprechende Vernetzung handelt.

Eine technische Besonderheit ist dabei der Einsatz einer vermaschten Infiniband-Technologie. Sie steht für Geschwindigkeit und Ausfallsicherheit auf höchstem Niveau. „Wir haben uns bewusst gegen Ethernet entschieden, denn Infiniband bietet eine bislang nicht dagewesene Performance. Damit erreichen wir Übertragungsgeschwindigkeiten von 80 Gbit/s, das ist achtmal schneller als der gegenwärtige Ethernet-Standard erlaubt. Trotzdem müssen sich unsere Kunden nicht umstellen, für diese stellt sich unsere Infrastruktur wie ein Standard-Ethernet dar, also das Beste aus beiden Welten“, erklärt Weiß.

Die ProfitBricks Dienste sind damit ab sofort für den produktiven Einsatz nutzbar.

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