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Thema: Opfer von Alfahosting gesucht


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    Opfer von Alfahosting gesucht

    Auch wenn Alfahostung technisch ein durchaus guter Webhosting Anbieter sein mag, darf dies nicht darüber hinwegtäuschen das Alfahosting bei der automatischen Verlängerung von Verträgen um 2 Jahre sowohl gegen die eigene AGB als auch gegen gültige Rechtssprechung verstößt.

    Laut Gesetzgeber (und den AGB von Alfahosting) ist nämlich eine maximale Verlängerung von 12 Monaten erlaubt.

    Wem Alfahosting bei einer automatischen Verlängerung mehr als 12 Monate in Rechnung gestellt hat, sollte sich umgehend über das Supportsystem Beschweren, neue Rechnungslegung und Gutschrift des zuviel bezahlten Betrages verlangen.
    Leider muß die Buchhaltung hierzu schon einmal daran Erinnert werden, das dies auch die Ausstellung einer gleichlautenden Gutschrift beinhaltet.


    Auch beim Kündigen verhält sich Alfahosting leider nicht gesetzteskonform.
    So ist bei Dienstverträgen keine Form der Kündigung vorgeschrieben. Es reicht also auch die Textform (email, eintrag in das Ticketsystem, ...).
    Alfahosting besteht aber auf eine unterzeichnete, schriftliche Kündigung.


    Aber Achtung !
    Nachdem ich Alfahosting auf diese Umstände aufmerksam gemacht und Schadensersatz für einen von Alfahosting verschuldeten Fehler verlangt habe, wurden mir alle meine Verträge von Alfahosting gekündigt.
    Kunden die auf Ihre Rechte bestehen sind anscheinend nicht gerne bei Alfahosting gesehen.

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    AW: Opfer von Alfahosting gesucht

    Schon mal geschaut, ob sie was zur Kündigung in den AGB schreiben?

    Zeitraum der Verlängerung != Zeitraum, der bezahlt wird.


  4. Beiträge
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    AW: Opfer von Alfahosting gesucht

    Wenn etwas über die Form der Kündigung in den AGB stehen würde, hätte ich dies bestimmt nicht so verfaßt.


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    AW: Opfer von Alfahosting gesucht

    Auch beim Kündigen verhält sich Alfahosting leider nicht gesetzteskonform.
    So ist bei Dienstverträgen keine Form der Kündigung vorgeschrieben. Es reicht also auch die Textform (email, eintrag in das Ticketsystem, ...).
    Alfahosting besteht aber auf eine unterzeichnete, schriftliche Kündigung.
    Sei doch froh, dass nicht jeder ***** einfach eine Mail abschicken kann um dein Produkt zu kündigen. Ob gestzeskonform oder nicht, ich finde, dass dies ein Pluspunkt ist und jetzt wirklich nicht der Rede wert ist.

    Grüße Jens


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    AW: Opfer von Alfahosting gesucht

    Ich kenne keinen Webhoster, bei dem ich keine Unterschrift bei einer Kündigung leisten muss. Was um Himmels willen soll die Krümelkackerei. Wenn der Anbieter eine Unterschrift möchte, gib sie ihm doch. Nun hat er gekündigt, wie gewollt und nun wieder verkehrt? War das "Du" verkehrt, dann möchte ich mich gleich entschuldigen. Gruß Michael


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    AW: Opfer von Alfahosting gesucht

    Ich kenne neben mir weitere andere :) Unter anderem: HostEurope.

    Es gibt keinen Grund, dass die Kündigung schriftlich erfolgen müsste. Es ist NICHT sicherer.

    Eine Kündigung per Webinterface ist um einiges sicherer, kundenfreundlicher und unbürokratischer.


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    AW: Opfer von Alfahosting gesucht

    Hallo,

    Zitat Zitat von EloKoN Beitrag anzeigen
    Eine Kündigung per Webinterface ist um einiges sicherer, kundenfreundlicher und unbürokratischer.
    Wo ist das Sicherer? Was ist wenn jemand Drittes auf den Kundenbereich Zugriff hat und Kündigungen auslöst? Leider bei uns schon vorgekommen, weil Kunden Ihre Passwörter entweder weitergeben oder das Passwort einfach zu unsicher ist.

    Daher ist eine schriftliche Kündigung immer noch die bessere Wahl, wenn die per Fax oder Post eingeht. So ist der Kunde besser abgesichert. Auch wenn es mehr Umstände macht, ein Formular zu Downloaden, Auszufüllen und an den Anbieter zu schicken.

    Die AGBs der Alfahosting kenne ich nicht aber wenn da was dran ist, wäre das nicht in Ordnung was die machen. Letztlich kann nur ein Fachanwalt darüber entscheiden ob das nun richtig ist oder falsch ist, was der Anbieter macht.

    Liebe Grüße,
    Cliff Dölling


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    AW: Opfer von Alfahosting gesucht

    So ist es. Auch bei mir haben sie die Verträge automatisch um zwei Jahre velängern wollen, entgegen dem Gesetz und ihren eigenen ABG. Nach dem Motto: Man kann es ja mal versuchen, denn die meisten Menschen kennen wahrscheinlich die Rechtslage eh nicht genau und zahlen dann auch brav. Das ist einfach eine bodenlose Unverschämtheit.
    Erst nach langem Hin und Her per E-Mail habe ich sie davon überzeugen müssen, dass sie rechtswidrig handeln. Es hat einige Mails gekostet, bis sie mir dann eine erneute Rechnung schickten.
    Unglaublich, dieser "Verein"...


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    AW: Opfer von Alfahosting gesucht

    Hallo,

    nur zum Thema Kündigung und Schriftform:

    Grundsatz: Eine Kündigung ist eine Willenserklärung gegenüber der anderen Vertragspartei.

    Werden Willenserklärungen gegenüber einer abwesenden Partei abgegeben, wird diese erst dann wirksam, wenn der abwesenden Partei diese zugeht. (§130 BGB)
    Hierzu hat der Bundesgerichtshof sehr eindeutig geurteilt, nämlich mit Urteil vom 26.11.1997 zum AZ: VIII ZR 22/97.

    Eine einfache (nicht qualifizierte) Email ist nach Auffassung der verschiedenen Oberlandesgerichte kein Beweis dafür, dass die Willenserklärung tatsächlich vom regulären Inhaber des Email-Postfaches stammen muss. (Vergl.: u.A.: OLG Köln, Urteil vom 06.09.02 zum AZ: 19 U 16/02)

    Daher sollte jeder für sich selbst entscheiden, ob er in der Lage ist eine qualifizierte Email als Willenserklärung zu versenden, oder doch lieber die Schriftform wahren will.

    Ganz interessant zu diesem Thema ist auch folgender Link.

    So das beste wie immer zum Schluss: Dies ist keine Rechtsberatung sondern stellt einzig meine persönliche Meinung dar.

    Grüße,
    Marion Kluck
    Die Qualität einer Dienstleistung wird durch die Art und Weise bestimmt,
    wie auf die Forderungen des Kunden eingegangen und diese erfüllt werden.
    Webhosting | Kundenübernahme | Support | Webhostlist

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