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    Windows virtualisieren ?

    Ich stehe vor einem kleinem Problem bzw. einer schwierigen Entscheidung.

    Bisher habe ich einen Ubuntu VM mit Plesk und darauf laufen verschiedene Webseiten und ein Teamspeak 3 Server- Alles Gut und schön- Kostenpunkt 8 € / Monat
    RAM steht mir 1 GB zur Verfügung der ist meist zu 500 bis 800 MB ausgelastet, Speicherplatz 40 GB und 1 CPU mit 1, 5 Ghz Leistung wenn ich mich recht entsinne.

    Nun möchte ich ebenfalls einen Gameserver aufsetzen, als Betriebsystem kommt dabei wohl nur Windows in Frage, denn das Game (Armed Assault 2 bzw dann auch 3) ist auf einem Linux Server nur ganz ganz schwer einzurichten und wohl auch recht fehleranfällig.

    Ich haben bereits eine kurze Zeit lang mit OpenVZ auf einem Linux root gearbeitet und fand das sehr nett, kann damit aber wohl keine Windows VMs laufen lassen.

    Dann gibt es da ja auch noch Proxmox wo die Gäste Linux und Windows sein können. Da ist die Überlegung ob folgender Aufbau Sinn macht


    1 Server (Daten stehen unten) mit Debian + Proxmox (Webinterface...usw)
    1 Linux VM (Leistungsdaten wie die aktuelle VM also 1 GB Ram 1,5 Ghz CPU Leistung)
    1 Windows 7 x64 VM mit dem Gameserver (2-3 parallele Server)*
    ggf. weitere Linux VMs für Kollegen usw..(ist dafür überhaupt noch Power da)

    Geht so etwas wohl oder ist eine Windows VM absolut nicht geeignet Games darin laufen zu lassen ?
    Das Game kann wohl im Deticated Modus (also ohne Grafikausgabe) gestartet werden, nur leider habe ich absolut keine Verbrauchsreferenzwerte, ich könnte da nur sagen was ich lokal beim zocken Verbrauche (kleine i3 CPU + 4 GB RAM hatten da keine Probleme, nebenbei lief noch Teamspeak, Media Player etc, OS WIn 7 x64)


    Dann wäre da noch der zweite Haken, ich habe keine Ahnung wie ich bei Proxmox die Gast OS auf die Maschine bekomme, bei OpenVZ konnte ich die ja einfach aus Repos ziehen, aber da gab es ja auch kein kostenpflichtiges Windows.

    Ich besitze Zugang zu MSDNAA, könnte also Windows 7 oder auch den Windows Server kostenlos herunterladen, nur wie bekomme ich den in eine VM bzw als Image auf den Linux Host Server ?

    Wie bezieht Proxmox grundsätzlich Windows ?

    Ziel ist das ich mir Kosten für eine Windows 7 oder Windows Server Lizenz sparen kann (habe ich ja über die Uni)

    Zum Schluss noch die Frage: Windows 7 / 8 x64 oder Windows Server 08 R2 / Nachfolger.... ? Was ist besser für diese ZWecke, Windows Server sind ja schlanker und effizienter als Windows 7 nur fehlen da vlt. Dienste die das Spiel braucht.

    Achso: Linux OS (eig. alle rein Konsolenmodus), Windows OS mit GUI also Desktop (Zugriff via Remotedesktop)


    Serverdaten

    Leistungen
    Intel® Core™ i7-2600 Quad-Core
    inkl. Hyper-Threading-Technologie
    Arbeitsspeicher16 GB DDR3 RAMFestplatten2 x 3 TB SATA 6 Gb/s HDD
    7200 rpm (Software-RAID 1) Netzwerkkarte 1 GBit OnBoard
    mit 100 MBit-AnbindungBackup Space100 GBTrafficUnlimited*

    PS: Noch was...habe bei OpenVZ das OpenVZ Webpanel genutzt, sehr feine Sache, gibt es nen Vergleich zu dem (neuem) Proxmox Panel was den Funktionsumfang betrifft. Kann ich bei Proxmox auch den Kunden bzw. genauer gesagt den VMs eigene Logindaten geben das meine Freunde und Bekannte ihre VM starten stoppen neu aufsetzen können ohne Zugriff auf meine VMs zu haben, denn bei OpenVZ konnte ich das schön abtrennen mit Benutzerrechten...


    DANKE FÜR EURE IDEEN !

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    AW: Windows virtualisieren ?

    Hallo,

    wenn Du eine Windows VM brauchst, kannst Du folgende Virtualisierungsarten verwenden:

    KVM (also z.B. Proxmox)
    XEN HV
    VMware
    Windows Hyper-V

    Die CPU reicht aus (VT-x ist vorhanden), auch wenn sie nichts in einem RZ zu suchen hat (aber das ist meine Meinung zu Desktophardware, andere denken da anders).

    Bei einer Hardwarevirtualisierung installierst Du das Betriebssystem genauso wie auf einem normalen PC von CD/DVD/ISO (letzteres ist der Regelfall). Bei Proxmox hast Du einen Kernel der KVM und OpenVZ unterstützt. Deine ISOs (Linux und Windows) und OpenVZ Templates (nur Linux) kopierst Du auf das Hostsystem und von dort können die Gäste darauf zugreifen.

    Deine MSDNAA Win7 Lizenz darfst Du genau 1x installieren. Alles andere ist lizenzrechtlich nicht gestattet.

    Im Regelfall ist Windows Server 2008 R2 die bessere Lösung (Win7 gehört, wenn überhaupt, auf einen Arbeitsplatzrechner). Bei W2k und W2k3 gab es mit Spielen manchmal Probleme, bei w2k8r2 habe ich noch keine gesehen.

    Infos zu Proxmox und dessen Leistungsmerkmalen erhältst Du hier: http://www.proxmox.com/products/proxmox-ve/features

    LG

    Michael Weichselgartner
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    AW: Windows virtualisieren ?

    Hey,

    danke für deine Super Infos...die haben mir schon einiges weitergeholfen. Natürlich wird Windows (habe mich für Server 2008 R2 [in größer Version] entschieden)nur 1 x installiert und das ist nur für mich Privat Gameserver + ggf. nen paar andere nette Dinge.

    Ansonsten alles Linux VMS (Ubuntu / Debian) bin mir da aber noch nicht sicher ob ich die mit KVM starten soll oder mit OpenVZ, mir hat jemand gesagt (auf einer der VMs muss Plesk drauf als Aufsatz für Deb6, das man die günstigeren Plesk Lizenzen nutzen kann wenn KVM die Virtualisierungslösung ist...dann wäre die Entscheidung ja schon fast gefallen...:)


    Jetzt habe ich nur noch ein größeres Problem mit der Windows Datei, das ist ne .img Datei und Proxmox will wohl nur Isos annehmen, leider melden alle bisher von mir probierten Konverter Probleme...und nun habe ich kein Plan wie ich den Win Server auf der .img Datei installieren kann...


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    AW: Windows virtualisieren ?

    Zitat Zitat von nightshift Beitrag anzeigen
    Jetzt habe ich nur noch ein größeres Problem mit der Windows Datei, das ist ne .img Datei und Proxmox will wohl nur Isos annehmen, leider melden alle bisher von mir probierten Konverter Probleme...und nun habe ich kein Plan wie ich den Win Server auf der .img Datei installieren kann...
    Schon mal das *.img File in *.iso umbenannt? Zumindest mein VirtualCloneDrive kommt damit zu recht.
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    AW: Windows virtualisieren ?

    Habe dann noch ein Tool gefunden und es umbenennen können. An sich rennt die VM, sowie auch eine Debian VM...aber ich habe noch massive Probleme durch die IP Konfiguration zu steigen obwohl ich schon ein Tutorial verwende. Die virtuellen Maschinen, sowohl Windows als auch Debian kommen nicht ins Netz.

    Ich hoffe mir kann einer helfen.

    Habe anhand dieser Anleitung vom Hoster gearbeitet und wollte den VMs weitere IP Adressen zumindest aber eine IPv4 UND eine Ipv6 Adresse (dem Host soll auch 1 iPv4 und eine IPv6 Adresse zugewiesen werden) zuweisen.

    Ich hatte mir entsprechend schon 2 weitere iPv4 Adressen bestellt, habe auch ein Ipv6 Subnetz. Nur ich scheitere Total am Aufbau der Anleitung, denn 192.168.xxx.xxx Adressen sind für mich lokale Adressen weshalb ich versucht habe die Anleitung so zu interpretieren:


    Code:
    # /etc/network/interfaces
    ### Hetzner Online AG - installimage
    # Loopback device:
    auto lo
    iface lo inet loopback
    #
    # device: eth0
    auto  eth0
    iface eth0 inet static
           address   192.168.1.10
           netmask   255.255.255.255
           pointopoint   192.168.1.1
           gateway   192.168.1.1
    # fuer Einzel-IPs
    auto vmbr0
    iface vmbr0 inet static
           address   192.168.1.10
           broadcast 192.168.1.63
           netmask   255.255.255.255
           bridge_ports none
           bridge_stp off
           bridge_fd 0
           up ip route add 192.168.1.50/32 dev vmbr0
           up ip route add 10.0.1.12/32 dev vmbr0
    # fuer ein Subnet
    auto vmbr1
    iface vmbr1 inet static
           address   172.16.1.1
           netmask   255.255.255.0
           bridge_ports none
           bridge_stp off
           bridge_fd 0
    wie folgt zu interpretieren

    Code:
    ### Hetzner Online AG - installimage
    # Loopback device:
    auto lo
    iface lo inet loopback
    
    # device: eth0
    auto  eth0
    iface eth0 inet static
      address   5.9.40.206
      broadcast 5.9.40.223
      netmask   255.255.255.224
      gateway   5.9.40.193
      pointopoint 5.9.40.193
    
    
    
    # fuer Einzel-IPs
    
    # soll für Windows-V-Server sein
    auto vmbr0
    iface vmbr0 inet static
           address   5.9.40.206
           broadcast 5.9.40.223
           netmask   255.255.255.224
           bridge_ports none
           bridge_stp off
           bridge_fd 0
           up ip route add 5.9.40.220/32 dev vmbr0
           up ip route add 10.0.1.12/32 dev vmbr0
    
    # soll für Debian V-Server sein
    auto vmbr1
    iface vmbr1 inet static
           address   5.9.40.206
           broadcast 5.9.40.223
           netmask   255.255.255.224
           bridge_ports none
           bridge_stp off
           bridge_fd 0
           up ip route add 5.9.40.221/32 dev vmbr0
           up ip route add 10.0.1.12/32 dev vmbr0
    
    
    #Das ist jetzt ne Vorgabe von Hetzner unverändert
    # default route to access subnet
    up route add -net 5.9.40.192 netmask 255.255.255.224 gw 5.9.40.193 eth0

    Folgende Daten dazu:

    Hetzner DNS sind:

    213.133.98.98
    213.133.99.99
    213.133.100.100


    Hetzner Vorgaben:


    Gateway: 5.9.40.193
    Netzmaske: 255.255.255.224
    Broadcast Adresse: 5.9.40.223

    vergebene IP Adressen:

    Hostsystem: 5.9.40.206
    bestellt#1: 5.9.40.220 (soll für Windows V-Server sein)
    bestellt#2: 5.9.40.221 (soll für Debian V-Server sein, KVM Version)

    IPv6 Subnetz:

    2a01:4f8:161:24c1:: / 64

    bereits im Webtool vom Hoster angelegt:

    - 2a01:4f8:161:24c1::2 bis .....::6 (:1 für Host : 2 für Windows-V-Server : 3 für Debian V-Server, Rest für jeden weiteren V-Server)





    Meine /etc/sysctl.conf

    Code:
    ### Hetzner Online AG installimage
    # sysctl config
    #net.ipv4.ip_forward=1
    net.ipv4.conf.all.rp_filter=1
    net.ipv4.icmp_echo_ignore_broadcasts=1
    net.ipv4.ip_forward=1
    net.ipv6.conf.all.proxy_ndp=1
    
    
    # http://wiki.hetzner.de/index.php/Proxmox_VE
    # IPv4
    echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
    echo 'net.ipv4.ip_forward=1' >> /etc/sysctl.conf
    # IpV6
    echo 1 > /proc/sys/net/ipv6/conf/all/proxy_ndp
    echo 'net.ipv6.conf.all.proxy_ndp=1' >> /etc/sysctl.conf
    edit: Da du sagtest das OpenVZ damit auch geht, kann man den Netzwerkmodus ein einstellen das auch das von mir oben vorgeschlagene funktioniert, aber auch VZ Container ins Internet gehen können ?
    Geändert von nightshift (03.07.2012 um 22:50 Uhr)

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