Ich habe schon mit unzähligen Webhostern und Domainanbietern Erfahrung gemacht, sowohl gute als auch schlechte, aber in diesem Fall bin ich förmlich schockiert! Ich habe noch nie einen Anbieter erleben müssen, der solche Arroganz, Kundenunfreundlichkeit und meiner Ansicht nach nicht legale Geschäftsmodelle miteinander kombiniert.
Markus L.
Abgesehen davon, dass auch mal Aufträge gebucht wurden denen ich niemals zugestimmt habe ging dies mehr oder weniger problemlos.
Es sind weniger technische Probleme, als Probleme beim Support und der kaufmännische Abwicklung, die bei diesem Webhoster sehr ausgeprägt ausfallen. Im Nachfolgenden schildere ich die Probleme die ich mit diesem Anbieter hatte.
Die Geschwindigkeit des Supports ist nur durchschnittlich. Antwortzeiten von 2 bis 3 Stunden sind zwar nicht so furchtbar lang, bei einen Webhoster dieser Preisklasse und einem, der seinen Support als erstklassig anpreist sollte meiner Meinung nach mehr drin sein. Von der inhaltlichen Qualität des Support-Antwort-Mails wird hier offenbar in zwei Klassen unterschieden. Kunden die zu wenig Gewinn abwerfen sind es offensichtlich nicht Wert vernünftig behandelt und betreut zu werden. Mehrmals musste ich von Herrn Enders (der Geschäftsführer dieses Unternehmen) lesen, das ich zu wenig profitabel bin und dass er eigentlich keine Lust mehr hat mir noch irgendwelche Mails zu schreiben. Zitat aus einer seiner Mails von ihm: "Ich darf Ihnen jetzt schon die 3. Mail wegen weniger als 10 EUR Gewinn schreiben - meinen Sie wir haben da Lust drauf?!". Nacht dem Motto: "Was bildet sich dieser unprofitable Kunde eigentlich ein, dass er einfach den Support in Anspruch nimmt?" Zu dem erpressungsähnlichen Inhalt dieser Mails werde ich in den folgenden Abschnitt "Kaufmännische Abwicklung" eingehen.
Vor mehreren Monaten haben ich bei ECS eine Domain bestellt, die ich auch ordnungsgemäß zu den damals angegeben Preis bezahlt habe. Doch vor kurzem ist es diesem Unternehmen aufgefallen, dass der damalige Preis falsch kalkuliert war und es somit mehr an der zuständigen NIC gezahlt hat als es durch mich eingenommen hat. Nun verlangt ECS, dass ich 60 Euro plus MwSt. nachzahlen muss. Ich bin der Meinung, dass es nicht meine Aufgabe ist, sicherzustellen, dass die Preise von ECS korrekt kalkuliert sind, warum also soll für den Fehler den ECS damals gemacht hat gerade stehen?ECS argumentiert damit, dass ich die Aufforderung "Bitte erfragen Sie für alle exotischen Domains die aktuellen Tagespreise!" die über ihren Domainangeboten steht (vielleicht auch jetzt erst, ist mir damals nie aufgefallen) hätte wahrnehmen sollen. Dazu kann ich nur sagen: 1. ECS hatte jederzeit die Möglichkeit sich über die aktuellen Preise der zuständigen NIC zu informieren bevor sie den Auftrag weitergibt. Die Registrierung dieser Domain erfolgte nicht in Echtzeit, sondern musste manuell von ECS durchgeführt werden. Als sie mein Auftrag erhalten haben wäre es die Pflicht von ECS gewesen sich über die aktuellen Preise zu informieren bevor sie die Registrierung durchführen um mir dann ggf. ein anderes Angebot zu machen. 2. Wurde der Vertrag mit einem Jahr Vertragslaufzeit mit erfolgter Bezahlung abgeschlossen. Eine nachträgliche Veränderung des Vertrages innerhalb der Vertragslaufzeit ist rechtswidrig. 3. Warum stehen in der Preisliste überhaupt noch verbindliche Preise für exotische Domains? Warum steht nicht bei jeder exotischen Domain so etwas wie "Preis auf Anfrage" wenn man doch ohnehin dazu gezwungen wird den Preis bei jeder Domain zu erfragen?Als ich mich daraufhin geweigert habe dieses Geld nachträglich zu zahlen, konterte ECS mit Mails die einen erpressungsähnlichen Charakter aufweisen. Auszug aus einer Mail von Herrn Enders: "Wir können jetzt a) Ihre beiden Domains beschlagnahmen [...] oder b) Sie beteiligen sich an den entstandenen Kosten und die Sache ist erledigt.". Nacht dem Motto: "Entwerder Sie zahlen oder die Domains gehen in unserem Besitz über". Was bildet sich ECS eigentlich ein, dass sie so mit ihren Kunden umgehen? Mag sein, dass ich nur ein zweite-Klasse-Kunde bin (der zu wenig Gewinn abwirft, s.o.) aber Erpressungsversuche gehen meiner Meinung nach zu weit.Dies ist aber nicht das einzigste Problem, dass ich mit ECS bisher hatte. Dort werden auch Domains verbucht und in Rechnung gestellt deren Auftrag ich nicht zugestimmt habe! ECS hat die Schuld natürlich auf die zuständige NIC geschoben und meinte, obwohl sie (Zitat) "keine weiteren Schritte unternommen" haben die Domain von der zuständigen NIC quasi von selbst registriert wurde. Wem in diesem Fall nun wirklich die Schuld trifft kann ich natürlich nicht sagen, aber ich persönlich vermute, dass auch in diesem Fall ECS nur auf Erhöhung ihres Umsatzes aus war.