Kostenloser Webspace

gratisAlles in der Welt hat seinen Preis. Nur manchmal ist er nicht so offensichtlich. Was Kunden heute über kostenlosen Webspace wissen sollten.

Rund um die Jahrtausendwende gab es einen regelrechten Boom von Freehostern die kostenlosen Webspace angeboten haben. Die Angebote waren dabei immer ähnlich strukturiert: Das Unternehmen stellte nach entsprechender Registrierung einen kostenlosen Bereich zur Verfügung um eigene Inhalte zu erstellten. Als Gegenleistung dafür wurde fremde Werbung eingeblendet und die Einnahmen gingen an den Webhoster.

Dieses Geschäftsmodell ist inzwischen fast wieder komplett aus dem Netz verschwunden. Mit gutem Grund, hat es doch einige schwerwiegende Defizite:

  1. In der Regel erhielten Kunden hier keine eigene Domain, sondern lediglich ein Verzeichnis innerhalb der Domain des Webhosters. Das mag für private, praktisch nicht frequentierte Seiten gut genug sein – für ein Unternehmen ist es heute schlicht untragbar.
  2. Die eingeblendete Werbung wurde nicht von dem Endkunden, sondern von dem Webspace-Provider kontrolliert. Und der hat natürlich die am besten zahlende Werbung eingeblendet. Das kann dann mitunter auch Werbung für moralisch fragwürdige Angebote im Netz sein.
  3. Viele der Provider hatten Probleme mit den angemeldeten Kunden. Durch mangelhafte Kontrollen wurden auch Seiten von fragwürdigen Kunden angelegt, zum Beispiel zum Zwecke des Phishings oder Betrugs. Dieser schlechte Ruf im Netz schlug dann teilweise auch auf die seriösen Kunden durch.
  4. Kostenlos = kein Service. Fällt die Seite aus ist das Pech. Das ist keine Basis für Geschäfte im Internet.

Unsere Empfehlung daher: Schauen Sie bei kostenlosen Angeboten genau hin. Zahlen Sie lieber etwas mehr für Qualität. Unser Webhosting-Vergleich hilft Ihnen die passenden Angebote zu finden.