Bewertung und Erfahrungsbericht
von Elviator - privater Kunde


Preis/Leistung  4,00
Speed 4,00
Service 1,00
Empfehlung

Ich hatte für 3 Monate einen virtuellen Server bei VCServer.

Drei Punkte haben mich sehr bei VCServer gestört...

1. Punkt:

Bei der Anmeldung empfand ich es als sehr merkwürdig, dass im 21. Jahrhundert man einen Vertrag noch extra unterschreiben und dann zuschicken soll. Normalerweise mit der Bestellung und Bezahlung der Dienstleistung kommt auch ein Vertrag zustande.

Die Kündigung musste auch wieder manuell über PDF unterschreiben und zuschicken erfolgen.

Meiner Meinung nach sehr altmodisch für eine IT Firma.

2. Punkt:

Am 20.10 habe ich den vServer bestellt, die Rechnung für Okt-Nov bekommen und für einen Monat bis 20.11 über Paypal bezahlt.

Ein paar Tage später kam schon die Rechnung (zahlbar innerhalb 7 Tage) für Nov-Dez, obwohl bis 20.11 schon bezahlt war!

Ich ignorierte die Rechnung für noch nicht erbrachte Leistung.

Anfang Nov bekam ich schon die 1. Mahnung mit Mahngebühren - Mahnung für noch nicht erbrachte Leistungen!

Am 20.11 bezahlte ich für Nov-Dez., natürlich ohne die Mahngebühren.

Ich meldete das der Buchhaltung, dass es für mich nicht in Frage kommt für 2 Monate im Voraus zu bezahlen.

 

Nach dem 20.11 bekam ich wieder im Voraus schon die Rechnung für Dez-Jan.

Anfang Dez. bekam ich wieder eine Mahnung mit Mahngebühren.

Ich beschwerte mich bei der Geschäftsführung. Sie meinten es wäre normal und die meisten großen Webhostingfirmen machen das und deren System kann nur so abrechnen. Außerdem stände in ihren AGB, dass ich einen Monat im Voraus bezahlen muss.

Ich versuchte es ihnen zu erklären, dass "1 Monat im Voraus" bedeutet den Leistungsmonat bevor er richtig beginnt zu bezahlen. Sie wollen aber, dass ich immer 2 Monate im Voraus bezahle... meinen Leistungsmonat, der gerade beginnt und den nächsten.

Weil VCServer es nicht einsah und ich nicht bereit bin 2 Monate im Voraus zu bezahlen, kündigte ich 1 Monat im Voraus.

Obwohl ich 1 Monat meiner Leistungsperiode im Voraus kündigte (vor 20.12), musste ich auch noch bis 31.01 bezahlen.

Angeblich ihr System kann es nicht anders abrechnen. Ich bezahlte stillschweigend, um einfach dieses Kapitel abzuschließen.

3. Punkt:

Die Auswahl der Möglichkeiten Linuxdistros zu installieren ist sehr begrenzt und zum Teil nur ziemlich alte LInuxdistros verfügbar. Hatte deshalb sehr große Probleme sie zu aktualisieren und bestimmte Software zu instaliieren.

 

Positiv bei VCServer:

*Preis der vServer

*vServer wurde relativ schnell aufgesetzt

*Technischer Support antwort ziemlich schnell

*Erlauben Paypalzahlungen (es gibt leider noch immer Webhosts, die nur Überweisungen erlauben!)

*Der Geschäftsführer hat auf meine Nachrichten geantwortet (leider erhält man noch immer bei vielen Firmen nur automatisierte oder einfach nur Standardantworten)

 

Verbesserungsvorschlag:

Da angeblich ihre Software nicht flexibel verrechnen kann, sollten sie jemanden, der unter dem Monat bestellt, erstmals bis Ende des Monats verrechnen und dann einfach vom 1.-30(1) des Monats verrechnen.

Das wäre wenigstens fair gegenüber den Kunden - Kunden würden dann keine unberechtigte Mahnungen mit Mahngebühr bekommen für noch nicht erbrachte Leistungen.

Aber wenn sie weiterhin 2 Monate im Voraus kassieren wollen, um sich besser finanziell abzusichern, sollten sie so weiter machen.

 

Nachtrag als Antwort auf die Bemerkungen von VCServer:

Leider sind einige Angaben bezüglich Rechnungserstellung von VCServer falsch:

Am 20.10 für Leistungsperiode 20.10-19.11 Rechnung mit Nr. 140344811 bekommen

Am 05.11 für Leistungsperiode 20.11-19.12 Rechnung mit Nr. 140344900 bekommen (nicht am 20.11 wie von VCServer angegeben)

Am 17.11 Zahlungserinnerung für Rechnung 140344900 bekommen (Zahlungserinnerung für noch nicht erbrachte Leistungen?)

Am 20.11 für Leistungsperiode 20.12-19.01 Rechnung mit Nr. 140345711 bekommen

Am 12.12 Mahnung über 2,50EUR für Rechnung 140345711 bekommen (gleich Mahnung ohne Zahlungserinnerung?... und überhaupt Mahnung für nicht erbrachte Leistung?)

Am 16.12 Gespräch mit der Geschäftsführung über Mahnung nichterbrachter Leistungen

 
  • 02.02.2015 (17:04:36)

 

VCServer Network OHG antwortet:

Vielen Dank für dieses sehr umfangreiche Feedback, über das wir uns sehr freuen. 

zu Punkt 1 - schriftlicher Vertrag:

In den vergangenen Jahren testeten wir die verschiedensten online Freischaltmethoden aus. Leider mit dem Nachteil, dass diese alle massiv mit Betrugsbestellungen missbraucht wurden. Personen bestellten also Leistungen auf Namen anderer und führten dann mit den Servern Angriffe & Phishing durch. Alle unsere Anzeigen sowie auch die der geschädigten verliefen immer ins leere und wurden erfolglos eingestellt.

Immer wieder wurden wir von den verschiedensten Behören und Gerichten dazu aufgefodert, eine schriftliche Vertragsbestätigung zu fordern. Nachdem das Jahr 2013 unser Rekordjahr war, mit über 400 Betrugsfällen, gingen wir dieser Forderung nach. Seit der Umstellung auf die Zusendung eines unterschriedenen Vertrages ist die Betrugsrate erheblich gesunken und die Aufklärungsrate gestiegen.

Der Vertrag kann uns aber per Post, Fax, PDF-Scan und Foto (EMail) zugesendet werden, so dass eine schnelle Freischaltung auch trotz einem Vertrag möglich ist.

zu Punkt 1 - schriftliche Kündigung:

Eine schriftliche Kündigung ist für uns eine selbstverständlichkeit. Denn wenn eine Leistung gekündigt wird, werden damit auch persönliche Daten (Dateien auf dem Server, Stammdaten ...) unwiderruflich gelöscht.

Es kam in der Vergangenheit nicht gerade selten vor, dass EMail Postfächer im Internet gehackt und dann unerwünschte Kündigungen von Hackern per EMail versendet wurden. Wir schützen mit diesem Schritt unsere Kunden gegen solche unerwünschten Datenverluste. Denn durch die schriftliche Kündigung haben wir die Möglichkeit, die Unterschrift mit der vom Vertrag zu vergleichen.

Aber auch hier kann uns die Kündigung unterschrieben per Post, Fax, PDF-Scan und Foto (EMail) zugesendet werden. Das bereits fertig ausgefüllte Kündigungsformular kann bequem über unser Kundencenter erstellt und heruntergeladen werden.

zu Punkt 2 - Abrechnung 2 Monate im Voraus:

Die Aussage, dass wir immer für 2 Monate im Voraus abrechnen, ist nicht korrekt.

Am 20.10. erstellte unser System eine Rechnung für Okt-Nov (20.10. - 19.11.). Die nächste Rechnung wurde dann am 20.11. ,für den Zeitraum Nov-Dez (20.11. - 19.12.), und nicht "Ein paar Tage später..." erstellt.

zu Punkt 2 - Kündigungsfrist:

Unsere virtuellen Server besitzen keine Vertragslaufzeit und können immer, mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende, schriftlich gekündigt werden. So ist es deutlich auf unserer Webseite, sowie auch im Vertrag, beschrieben. Die Kündigung erreichte uns am 16.12., weshalb der Vertrag zum 31.01. korrekt endete.

zu Punkt 3 - Linux Distributionen:

Alle verfügbaren Linux Distrinutionen, welche wir aktuell für unsere virtuellen Server anbieten, sind ausführlich auf unserer Webseite in der Produktbeschriebung aufgelistet. Aktuell bieten wir CentOs 6.6 (Minimalinstallation, mit Plesk und mit cPanel) sowie Ubuntu 10.04 (mit und ohne Plesk) an. Das Ubuntu System wird in den nächsten Wochen gegen eine aktuelle 12.04 und 14.04 ersetzt.

Mit freundlichem Gruß

Marcus Hoffmann

- CEO -

VCServer Network OHG

 


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