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Ehemaliger Regierungsbunker bietet in Bonn Sicherheit für Root-Server, Colocation und Private Areas.

  • Veröffentlicht am 06.11.2013
  • Redaktion Webhostlist

Es kommt nicht von ungefähr, dass sich das neue Rechenzentrum in Bonn Colo-Bunker nennt und unter der gleichnamigen Webadresse residiert. Denn das Rechenzentrum wurde in einem ehemaligen Regierungsbunker aufgebaut, in dem der Krisenstab der damaligen Bundesregierung im Kriegsfall hätte arbeiten sollen. Über 1.000 Quadratmeter stehen auf drei Etagen zur Verfügung.

Dennis Hörner, Geschäftsführer von Bonntel, ist von der Sicherheit des neuen Rechenzentrums überzeugt: „Wir haben bei der Installation des Fingerprint-Scanner versucht, die Außenwand anzubohren und konnten ihr nur geringfügige Kratzer zufügen.“ Doch nicht nur die Wände sind stabil. Hinter der sehr dicken Außentür aus Stahl befindet sich eine Luftschleuse mit zwei Bunkertüren.
Ein weiterer Vorteil ist die von Haus aus geringe Luftfeuchtigkeit im Bunker – dies freut jede Hardware. Es herrscht Überdruck und ein mehrstufiges Frischluft-Filtersystem würden selbst chemische Kampfstoffe abhalten. Was aber noch viel wichtiger ist: Es herrscht eine garantierte Ausfallsicherheit bei der Energieversorgung. Diese geschieht über ein Ringsystem von zwei Anbietern und wird ausschließlich über Ökostrom betrieben.
Der Colo-Bunker bietet seinen Kunden die Colocation von 19-Zoll-Servern, von Midi-Towern sowie die Miete eines ganzen Racks und sogar Private Areas an.
Als besonderen Service bietet der Colo-Bunker auch sogenannte „Private Areas“ an. Hier kann sich der Kunde für die höchstmögliche Sicherheit der eigenen Daten entscheiden. Der Zutritt wird nur mit einer speziell für den Kunden angefertigten Sicherheitslösung ermöglicht. Dieser hat dann Zugriff auf einen Raum, in den zwei, vier oder maximal 10 Racks untergebracht werden können. Zusätzlich hat der Kunde die freie Wahl, welchen Carrier er einsetzen möchte, und ob der Datenzugriff über Kupfer- oder Glasfaseranbindung erfolgen soll.
Weitere Details finden sich auf der Website des Colo-Bunkers: http://colo-bunker.de/

 

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