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Shared Hosting oder eigener Server?

  • Veröffentlicht am 27.04.2015
  • Redaktion Webhostlist

Wer im Internet mit einem eigenen Webprojekt an den Start geht, kann auf zahlreiche Hosting-Lösungen professioneller Anbieter zurückgreifen. Doch welche Alternative ist für das eigene Vorhaben am besten geeignet? Free-Hosting, Shared Hosting, Virtual Server, Root-Server oder Server-Cloud – das Angebot ist unüberschaubar. Und nicht selten steht und fällt das Projekt mit der Wahl der Hosting-Lösung.

"Bei professionellen Webprojekten muss ein eigener Server her!" Diese Meinung ist weit verbreitet. Bieten Root-Server doch wesentlich mehr Leistung, Flexibilität und Sicherheit, für die Nutzer in der Regel jedoch tief in die Tasche greifen müssen. Anbieter wie 1&1 bieten High-End-Maschinen, die Webseitenbetreibern eine überzeugende Leistung bieten können. Doch nicht immer ist Spitzenleistung erforderlich. Gerade kleine Vorhaben wie Blogs, Webseiten oder Foren nutzen das Funktionsspektrum eines Root-Servers nicht ansatzweise aus. Selbst regionale Firmenseiten lassen sich daher auch mit klassischem Shared-Hosting professionell betreiben. Unternehmer sparen so eine Menge Geld. Anders hingegen verhält es sich mit Webshops. Wer E-Commerce ins Auge fasst, sollte von Anfang an auf eine schnelle Lösung setzen, um eine gute Performance der Seite sicherzustellen.

Entscheidend für die Wahl des Hosting-Produkts ist nicht nur die Art des Projekts. Wie viel Leistung benötigt wird, hängt vor allem mit der Zahl der Nutzer zusammen, die auf der Seite erwartet werden. Für einen reibungslosen Seitenaufbau macht es einen erheblichen Unterschied, ob man 5000 oder 50.000 Seitenaufrufe pro Tag verzeichnet. Hier gilt die Regel: Je mehr Besucher, desto leistungsstärker das Hosting. Bei stark ausgelasteten Seiten sollten Betreiber daher auf einen leistungsstarken Webserver zurückgreifen, um lange Ladezeiten zu vermeiden. Essenziell ist dies vor allem für kommerzielle Projekte. Denn die Ladezeiten einer Seite wirken sich nicht nur negativ auf das Google-Ranking aus. Studien zeigen, dass ein langsamer Seitenaufbau die Conversion Rate signifikant senkt kann. Es empfiehlt sich daher, die Performance des eigenen Webprojekts von Beginn an im Auge zu behalten und bei Problemen neben einer technischen Optimierung auch den Wechsel in einen anderen Hosting-Tarif in Erwägung zu ziehen.