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DENIC-Domainlandkarte 2015

  • Veröffentlicht am 15.06.2016
  • Redaktion Webhostlist

ob Zugspitze oder Nordsee-Hallig, .de-Domains sind überall in Deutschland zuhause. Wo genau, darüber gibt die aktuelle Domainstatistik der DENIC eG Auskunft.

Die zentrale Registrierungsstelle für alle Domains mit der Endung .de legt die Auswertung für das Jahr 2015 vor. Verzeichnet sind per 31.12.2015 rund 14,8 Millionen Domains in 402 deutschen Städten und Kreisen. Hinzu kommen über 1,1 Millionen Registrierungen durch Inhaber mit Wohnsitz im Ausland.
Insgesamt waren zum Jahresende mehr als 16 Millionen .de-Domains registriert. Die Domainentwicklung 2015 weist ein moderates Wachstum aus und bestätigt das West-Ost-Gefälle bei der Verteilung von .de-Domains.

Kommunalvergleich: Metropolregionen weiterhin vorn
Bei den absoluten Domainzahlen teilen unverändert drei Metropolen die Spitzenplätze unter sich auf. Mit 995.563 Domains dominiert Berlin weiterhin klar im Gesamtklassement der Städte, während München (605.511) und Hamburg (592.440) die Ränge tauschen. Bezogen auf die Einwohnerzahl belegt erneut Osnabrück mit 1.444 .de-Domains je 1.000 Einwohner unangefochten die Top-Position. Ergänzt wird das Spitzentrio der Städte wie im Vorjahr durch München (430) und Bonn (415). Bei den Landkreisen mit der höchsten auf Einwohner bezogenen Domaindichte stellt Bayern erneut die Spitzenreiter. Unverändert belegt Starnberg (473) den ersten Rang vor Freising (430) und dem Landkreis München (377). Der Bundesdurchschnitt ist um zwei Domains auf 183 .de-Domains je 1.000 Einwohner gestiegen (einzelne statistische Ausreißer können in örtlich ansässigen Domaininvestoren mit größeren Domainportfolios begründet sein).

Regionalvergleich: Im Westen stärkeres Domainwachstum als im Osten
Konstant bleiben auch die Platzierungen der Bundesländer bei der einwohnerbezogenen Domainverteilung. Der Stadtstaat Hamburg liegt mit 339 Domains je 1.000 Einwohner erneut deutlich vor Berlin (291) und dem Flächenland Bayern (209). Wie im Vorjahr belegt Sachsen-Anhalt (82) hinter Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils 106 Domains den letzten Rang der Tabelle. Die nationale Wachstumsrate liegt mit 1,28 Prozent doppelt so hoch wie 2014 (0,63 %). Das Durchschnittswachstum wird 2015 von sechs Bundesländern übertroffen. Besonders Berlin (+ 4,2 %) und Schleswig-Holstein (+ 2,5 %) liegen wieder deutlich über dem Mittelwert. Lässt man Berlin außer Acht, liegt das durchschnittliche Wachstum in den östlichen Bundesländern bei 0,25 Prozent gegenüber 1,17 Prozent im Westen. Eine rückläufige Domainentwicklung ist mit minus 0,1 Prozent allein in Sachsen zu verzeichnen. Bezogen auf die absoluten Werte belegt der Freistaat Sachsen mit 0,53 Millionen verzeichneten Domains den zehnten Rang. Nordrhein-Westfalen (3,30 Millionen) und Bayern (2,64 Millionen) belegen unverändert die ersten Positionen.

Internationaler Vergleich: Auch außerhalb Deutschlands ist .de sehr beliebt
Im Jahresvergleich 2014/2015 betrug das Gesamtdomainwachstum 1,3 Prozent gegenüber 1,4 Prozent im Zeitraum 2013/2014, was einem Zuwachs um rund 198.000 Domains (Vorjahr: 219.000) entspricht. Die 16,01 Millionen zum Jahresende insgesamt registrierten .de-Domains beinhalten 1.114.358 Domains von Inhabern mit Wohnsitz im Ausland (Vorjahr 1.096.960). Deren Anteil beträgt unverändert 6,9 Prozent am gesamten Domainbestand unter .de. Die ausländischen Inhaber von .de-Domains stammen aus 219 Staaten. Am stärksten nachgefragt sind deutsche Domains erneut in den USA (17 %), den Niederlanden (12 %) sowie der Russischen Föderation und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit jeweils 8 Prozent des Domainbestands ausländischer Inhaber. Insgesamt waren per 31.12.2015 bei DENIC 16.009.814 Domains registriert. Statistisch betrachtet hat jeder fünfte Einwohner der Bundesrepublik eine .de-Domain registriert. Deutschland belegt damit diesbezüglich nach den Niederlanden, der Schweiz und Dänemark konstant den vierten Rang.