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Freecity kündigt kostenlose Domains

  • Veröffentlicht am 01.10.2006
  • Redaktion Webhostlist

Bei dem Internet-Provider Freecity konnte man bisher kostenfrei Domains registrieren und mit Inhalten hinterlegen. Gegenfinanziert wurde dieser Service durch die Einblend ... Bei dem Internet-Provider Freecity konnte man bisher kostenfrei Domains registrieren und mit Inhalten hinterlegen. Gegenfinanziert wurde dieser Service durch die Einblendung von Werbung auf den Seiten. Dieses Geschäftsmodell rechnet sich laut Freecity nicht mehr. Deshalb laufen bei betroffenen Kunden derzeit die Kündigungen durch Freecity ein. In der EMail, die unserer Redaktion vorliegt, heißt es hierzu: " zum 30. Oktober 2006 kündigen. " Diese Kündigung hat für Kunden verschiedene Auswirkungen. Zunächst einmal ist für alle damit zu rechnen, daß die Domains und deren Inhalte ab dem 01. November nicht mehr abrufbar, die hinterlegten Daten auch nicht mehr zugreifbar sind. Kunden, die ihre Freecity-Domain nach dem 10.05.2001 bestellt haben, und damals eine Einrichtungsgebühr gezahlt haben, können die Domain jetzt jederzeit kostenfrei zu einem anderen Provider umziehen (KK). Alt-Kunden, die damals komplett kostenlos eingestiegen sind, sollten auf die AGBs des Alt-Vertrages achten, denn dort sichert sich Freecity eine Gebühr bei Kündigung oder Übertragung der Domain von 19 Euro. Für diese Kunden kann es sinnvoller sein, das Hosting ablaufen zu lassen und im Transit-Verfahren der DENIC zuzuschlagen. Allerdings ist damit auch eine Downtime der Domain verbunden. Alle Domains, die bis zum 01. November nämlich nicht zu einem neuen Provider transferiert wurden, werden durch Freecity in den TRANSIT-Status bei der DENIC gestellt. Die Seiten sind dann nicht weiter aufrufbar, und die DENIC wird den hinterlegten Ansprechpartner der Domain anschreiben und ein Passwort zur Um-Registrierung bei einem neuen Provider mitteilen. Hierzu müssen natürlich noch die Kontakt-Daten der Domain stimmen, ansonsten laufen die Schreiben ins Leere und die gesamte Domain kann verloren sein. Alle betroffenen Freecity-Kunden sollten deshalb ihre Optionen gut prüfen und zum Beispiel die nutzen, um sich zu informieren. Auch sollte der neue Provider Auskunft über die Vorteile der einzelnen Durchführungswege geben können.