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Individuelle Spamfilterung bei UD Media

  • Veröffentlicht am 18.03.2008
  • Redaktion Webhostlist

Der Geilenkirchener Webhosting-Anbieter UD Media bietet seinen Kunden ab sofort einen selbstkonfigurierbaren Spamfilter an. Jeder Kunde kann damit jetzt selbst entscheide ... Der Geilenkirchener Webhosting-Anbieter UD Media bietet seinen Kunden ab sofort einen selbstkonfigurierbaren Spamfilter an. Jeder Kunde kann damit jetzt selbst entscheiden, welche Filtertechniken er einsetzen und wie streng er filtern will. Bei UD Media haben Kunden nun zunächst die Wahl, ob sie ihre E-Mails überhaupt auf den Servern des Hosting-Unternehmens auf Viren und Spam untersuchen lassen oder ob sie im eigenen Haus eine Lösung implementieren wollen. Wählt ein Kunde die Filterung bei UD Media, so stehen ihm dann vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung, um die Filter an seine Bedürfnisse anzupassen. So lassen sich etwa Content-Filterung und Greylisting je nach Wunsch ein- oder ausschalten. Bei der Content-Filterung werden die Inhalte des Mailbodies, aber auch eventuelle Anhänge, auf Wörter, Phrasen und ähnliches untersucht, die auf Spam hindeuten. Gerade hier ist eine individuelle Einstellmöglichkeit wichtig, da manche Begriffe, die generell für Spam sprechen, dies bei einigen Empfängern eben nicht tun. So wird in der Pharma-Branche der Name von häufig per Spam beworbenen Mittelchen sicher legitim sein. Greylisting ist eine besonders wirksame Waffe gegen Spam, da sich diese Methode die Tatsache zunutze macht, dass Spammer selten standardkonforme Software für den Versand ihrer Mailings einsetzen. Beim Greylisting wird überprüft, ob der Absender bekannt ist, d.h. von diesem schon einmal eine Mail einging. Ist dies nicht der Fall, wird die Mail zurückgewiesen mit der Meldung, es sei ein temporärer Fehler aufgetreten. Ein standardkonformer Mailserver wird dann nach einer gewissen Zeit versuchen, die Mail erneut zuzustellen; dieser zweite Versuch wird dann akzeptiert. Weitere Mails des gleichen Absenders werden danach verzögerungsfrei angenommen. Ein Spamversender dagegen wird den zweiten Zustellversuch in der Regel nicht unternehmen. Individuelle Whitelisten und Blacklisten trennen Freund und Feind, indem sie Mails von definierten Adressen oder Domains grundsätzlich durchlassen (Whitelist) oder blockieren (Blacklist). Sprachfilter ermöglichen dem Kunden darüber hinaus, nur deutsche oder nur englischsprachige Mails zuzulassen. Schließlich kann der Kunde definieren, mit welcher Empfindlichkeit die Mailheader auf typische Spam-Merkmale analysiert werden. Hier wird beispielsweise geprüft, ob die im Header angegebene Zeitzone des Senders plausibel ist, also zur Top Level Domain passt, oder ob die received-Header eine nahtlose Rückverfolgung der Mail zulassen. "Die Spamfilterung ist immer eine Gratwanderung", begründet Geschäftsführer Ronny Schick das neue Angebot. "Filtert man nicht streng genug, landet doch noch einiger Spam im elektronischen Postfach, definiert man die Kriterien dagegen zu streng, muss man False Positives in Kauf nehmen. Zudem können die Anforderungen je nach Kunde völlig unterschiedlich aussehen. Pauschale Filterkriterien für alle Kunden machen daher heutzutage keinen Sinn mehr." Auch die weitere Behandlung von Spam-E-Mails definiert bei UD Media der Kunde selbst. So können als Spam identifizierte Mails gleich gelöscht, in einen separaten Ordner verschoben oder mit einer Markierung im Betreff zugestellt werden. Alle Einstellungen kann ein Kunde individuell pro Domain oder pauschal für alle seine bei UD Media gehosteten Domains vornehmen. Die individuelle Konfiguration des Spamfilters ist allen bestehenden und neuen Kunden von UD Media ab sofort kostenfrei möglich - unabhängig vom gewählten Tarif.