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DomainFactory legt CO2-Bilanz vor - und investiert in Kraftwerk in Guatemala

  • Veröffentlicht am 25.03.2011
  • Redaktion Webhostlist

[caption id="attachment_2717" align="alignright" width="150" caption="Wasserkraftwerk in Guatemala"][/caption]

Der Münchner Webhoster DomainFactory hat seine jährliche "Klima-Bilanz" vorgelegt.  Nach eigenen Angaben ging der Kohlendioxid-Ausstoß pro Kunde deutlich zurück. Trotz 17% Kundenwachstum stieg der CO2-Ausstoss nur um 2,3% an. Gleichzeitig investiert DomainFactory in Klimazertifikate und arbeitet damit komplett klimaneutral.



2794 Tonnen an Treibhausgas-Emissionen hat die Klimaschutzberatung ClimatePartner für das vergangene Jahr bei domainfactory errechnet. Gegenüber 2009 bedeutet das eine geringfügige Steigerung um 2,3 Prozent. Angesichts des Unternehmenswachstums von rund 17 Prozent – gemessen am Umsatz und der Zahl Kunden – bedeutet dies einen deutlichen Effizienzgewinn.

 

„Die Emissionsbilanz 2010 ist für uns sehr erfreulich. Sie bestätigt unsere langjährigen Bemühungen um den Klimaschutz“, freut sich domainfactory-Geschäftsführerin Sara Marburg. „Vor allem in unserem Rechenzentrum konnten wir die Effizienz nochmals steigern. Wir investieren hier gezielt in neue Geräte mit geringerem Stromverbrauch, auch wenn sich eine Investition erst mittelfristig rechnet.“

 

Mehr als 85 Prozent der Treibhausgas-Emissionen beim Münchner Webhoster werden, wie bei Webhostern üblich, durch den Stromverbrauch verursacht. Hier kam es zu einem leichten Rückgang. „Vorbildlich“ nennt der Sprecher von ClimatePartner, Daniel Überall, die Anstrengungen von domainfactory für eigene Energieeinsparungen. „Zusätzlich steigt der Anteil erneuerbarer Energieträger an der Stromproduktion in Deutschland stetig, was den CO2-Ausstoß beim Stromverbrauch ebenfalls etwas verringert.“

 

Wie in den vergangenen Jahren gleicht domainfactory seinen gesamten CO2-Ausstoß durch den Ankauf von CO2-Zertifikaten aus. Die Zertfikate basieren auf dem Prinzip, dass ausgestossenes CO2 durch Einsparungen an anderer Stelle ausgeglichen werden. Dies kann für Unternehmen kostengünstiger sein als die direkte Verwendung von Ökostrom, schafft aber eine vergleichbare CO2-Bilanz. Unterstützt wird mit den erworbenen Zertifikaten in diesem Jahr der Bau eines Wasserkraftwerks in Guatemala.