Wie finde ich den passenden Domain-Anbieter?

  • 01.09.2016



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Domains gibt es wie Sand am Meer. Neben der üblichen TLD.de kann man heute dabei auch auf viele Alternativen zurückgreifen. Auch die Zahl der Anbieter, die eine Domain zur Verfügung stellen, ist fast nicht mehr zu zählen. Doch in dieser Vielfalt von Angeboten den richtigen Anbieter für sich selbst zu finden, kann unter Umständen schwierig werden. Worauf muss man achten und welche zusätzlichen Leistungen sollte der Registrar noch zu der eigentlichen Domain offerieren? Diese Fragen sollten schon im Vorfeld geklärt sein, bevor man überhaupt in Erwägung zieht, einen Vertrag abzuschließen.



Die Ausgangssituation


Beginnen wir mit den wesentlichen Details. Bevor man eine Domain bucht, sollte man sich genau Gedanken darüber machen, was man wirklich braucht. So ist zum einen die Domain selbst von entscheidender Bedeutung. Neben der Adresse .de, kann man heute auch Domains wie .berlin oder .koeln wählen. Hinzu kommen weitere untergeordnete Domains wie .org oder .com. Daneben hat man noch die Option, auf verschiedene Subdomains zurückzugreifen. Hierbei handelt es sich dann häufig um Adressen, die auf .biz oder .sx usw. enden. An dieser Stelle sei gleich gesagt, dass Subdomains meist kostenfrei zu haben sind, für ein Unternehmen aber keine wirkliche Alternative darstellen. Subdomains sind häufig schwer zu finden und werden von den Suchmaschinen in vielen Fällen nicht aufgelistet. Hier muss der User wirklich den Inhalt kennen, den er sucht.

Für regionale Angebote, für die eine entsprechende Städtedomain verfügbar ist, sollte diese auch gewählt werden, denn Kunden werden bei einer Dienstleistung eher Firmen aus der Region wählen, als deutschlandweit zu suchen. Wenn es sich bei der zu erstellenden Webpräsenz um eine Organisation handelt, kann auch darüber nachgedacht werden, ob man nicht eine Domain-Endung wie .org wählt. Für Shopseiten empfiehlt sich neben dem .de immer noch das .com, welches mittlerweile ebenfalls zu günstigen Jahrespreisen zu haben ist.

Das nötige Zubehör


Eine Domain allein macht noch keinen Internetauftritt. Wer sich für einen Registrar entscheidet, sollte auch gleich den entsprechenden Webspace mitbuchen. Je nach Größe des eigenen Projektes sollte hier überlegt werden, wie viel Speicherplatz man benötigt. So können kleine Seiten schon mit einigen hundert MB umgesetzt werden, während größere Seiten natürlich auch mehrere GB benötigen können. Heute ist auf dem Markt fast alles zu finden – Anbieter werben in vielen Fällen auch mit unbegrenzten Webspace. Der Vorteil daran, neben der Domain auch gleich den entsprechenden Webspace im Paket zu buchen, besteht einfach darin, dass die jeweilige Domain direkt mit diesem verknüpft ist und nicht noch aufgeschaltet werden muss. Hier bieten viele Dienstleister dann auch gleich die nötigen Verwaltungstools wie eine MySQL-Datenbank, volle PHP-Unterstützung und einen eigenen Mail-Server, welcher unter der jeweiligen Domain erreichbar ist. Oftmals wird auch gleich ein CMS offeriert. Wer natürlich seinen eigenen Server in der Firma oder einem Rechenzentrum betreibt, für den ist es ausreichend, eine einzelne Domain zu buchen. Auch auf den Traffic sollte geachtet werden, denn je mehr Besucher man erwartet, desto mehr Bandbreite muss zur Verfügung stehen.

Eine Domain hosten


Hat man alle Dinge, die für den Betrieb der Seite relevant sind, im Vorfeld geklärt, muss die Domain registriert werden.

Zentrale Stelle für die Registrierung in Deutschland ist dabei die Denic eG.

Bei allen Anbietern übernimmt dabei der Registrar die Eintragung der Seite in die Verzeichnisse. Die Daten über die neue Domain werden an die Denic übermittelt, wobei deren Server diese erfassen und eine Aktualisierung auf der ganzen Welt durchführen. Dieser Vorgang kann zwischen einer Stunde und einem Tag dauern. Dies liegt nicht so sehr an der Denic, sondern vielmehr daran, wann der Anbieter die Daten an diese übermittelt. Auch wenn der Webspace schon zur Verfügung steht und die Seite bereits hochgeladen ist, bedeutet dies also nicht, dass diese auch sofort von allen erreicht werden kann. Das Hosten der Domain und der dazugehörige Webspace sind natürlich mit Kosten verbunden, wobei einige Anbieter auch die Möglichkeit anbieten, das jeweilige Paket im Rahmen einer Testphase kostenfrei zu nutzen.