Wie finde ich den passenden Domain-Anbieter?

  • 01.09.2016


Server oder nicht


Mit dem Hosten der Domain ist die eigentliche Arbeit getan. Doch schon im Vorfeld sollte die Frage gestellt werden, ob der zur Verfügung stehende Webspace auch wirklich ausreicht und die gebotenen Funktionen den eigenen Ansprüchen genügen. Für größere oder sehr ambitionierte Projekte kann es daher auch sinnvoll sein, einen eigenen Server zu mieten. Hier hat man die Möglichkeit, auf virtuelle Server zurückzugreifen oder sich tatsächlich einen physikalischen Server in einem Rechenzentrum zu mieten. Dabei sollte der Unterschied jedem bewusst sein. Server, welche der Registrar anbietet, verfügen in der Regel über die Möglichkeit, eine Domain aufzuschalten. Hier kann diese zum jeweiligen virtuellen oder dediziertem Server gleich hinzugebucht werden. Dabei sollte man auch darauf achten, ob es sich um einen Linux-Server handelt, oder ob Windows als Plattform verwendet wird. Steht ein Linux-Server bereit, so wird dieser in der Regel über eine Konsole bedient. Wer hiermit noch keine Erfahrung hat, für den empfiehlt es sich, eine Distribution mit Plesk - einer webbasierten grafischen Oberfläche - zu nutzen. In dieser können dann auch alle Domaineinstellungen vorgenommen werden.

Ein Server in einem Rechenzentrum bietet in der Regel die gleichen Funktionen. Nur ist es hier meist so, dass die entsprechende Domain nicht mit angeboten wird. Es wird also nur die Hardware zur Verfügung gestellt. Die Domain muss dann separat bei einem anderen Anbieter gekauft und auf die Verbindung aufgeschaltet werden.

Marken-Domain oder nicht


Zum Schluss soll noch ein Wort zur Markendomain folgen. Eine Marken-Domain beinhaltet quasi das, was die jeweilige Firma oder Organisation anbietet. So kann ein Gastronomiebetrieb etwa die Domain .wine benutzen und ein Autohaus endet auf .car. Dies bedeutet also, dass eine Markendomain durch ihre Endung bereits klarstellt, was man bei diesem Anbieter erhält. So kann eine Seite zum Beispiel den Namen www.ersatzteile.car tragen. Durch die Endung wird ersichtlich, dass es hier um Autos geht. Ob eine solche Domain für die eigene Präsenz erforderlich ist, muss im Grunde jeder selbst entscheiden. Bei einigen dieser Domains werden allerdings sehr hohe Gebühren erhoben, vor allem bei jenen, die sich noch in der Sunrise-Phase befinden. Dies bedeutet, dass die entsprechende Domain erst auf Anfrage durch den Kunden registriert wird, was dann zu erheblichen Kosten führen kann. Diese können sich unter Umständen bis in den Bereich von Tausend Euro und mehr erstrecken. Über solche Domains kann eine Marke hervorragend beworben werden, denn im Grunde stellt diese ein Alleinstellungsmerkmal im Netz dar, welches auch von Suchmaschinen leicht gefunden wird.

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