ADSL - Asymmetric Digital Subscriber Line

  • 29.08.2016


ADSL steht für Asymmetric Digital Subscriber Line und ist die in Deutschland momentan am meisten verbreitetste xDSL-Variante.

Es erlaubt einen schnellen Datenempfang und -versand. ADSL erfordert keine Installation einer zweiten TAE-Dose, denn es wird über die bestehende Telefonleitung realisiert. Die verbaute ADSL-Hardware nutzt die Frequenzbereiche oberhalb der ISDN-typischen 130 KHz. Aus diesem Grund kann gleichzeitig im Internet gesurft und telefoniert werden.

Während beispielsweise mit ADSL auf kurze Entfernung Downstream-Raten von bis zu 8 MBit/s möglich sind, schafft ADSL2+ theoretisch bis zu 25 MBit/s. ADSL2+ basiert wie der Vorgänger-Standard ADSL auf einer Doppel-Kupferader, nutzt aber die Frequenzbereiche von bis zu 0,14 MHz für den Upstream und bis zu 2,2 MHz für den Downstream, während vorher nur Frequenzen bis 1,1 MHz genutzt wurden. Dadurch können höhere Bandbreiten realisiert werden.

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