ASCII Zeichencodierung

  • 03.02.2017


Morsezeichen sind die wahrscheinlich bekannteste Art einer Codierung, um Zeichen mittels optischem, akustischem oder elektrischem Signal übertragen zu können.

Die ASCII-Codierung basiert auf dem gleichen Prinzip und wurde ursprünglich in Fernschreibern eingesetzt. Mit dem Aufkommen von Computern entwickelte sie sich zur Standardcodierung für Übertragung und Speicherung von Schriftzeichen. ASCII verwendet sieben Bits für die Codierung.

Da jedes Bit nur die Werte 0 oder 1 annehmen kann, gibt es 2^7 = 128 unterschiedliche Bitmuster. Jedes steht für ein definiertes Zeichen. Die ASCII-Codierung wurde 1963 von der American Standards Association erstmals als Standard verabschiedet.

Die letzte Änderung erfuhr er 1986. Der Standard definiert die 128 Zeichen, die derzeit 33 nicht druckbare und 95 druckbare Zeichen umfassen. Die druckbaren Zeichen setzen sich zusammen aus den Groß- und Kleinbuchstaben des lateinischen Alphabets, den zehn arabischen Ziffern, den wichtigsten Satzzeichen und einigen Sonderzeichen wie das "@".

Die nicht druckbaren Zeichen dienen der Steuerung der Übertragung (Beginn und Ende) und der Ausgabe wie Tabulator, Zeilenvorschub und Wagenrücklauf. Der Standard orientiert sich damit an Zeichenumfang und Funktionalität einer englischen Schreibmaschine.

Deshalb enthält er weder deutsche Umlaute noch Buchstabenvarianten aus nicht-englischen Sprachen.