Bandbreite

  • 29.08.2016


Als Bandbreite wird die Größe eines Bereichs bezeichnet, der sich zwischen einer unteren und oberen Frequenz befindet. Der Bereich selbst nennt sich Frequenzband und dient zur Übertragung akustischer oder elektromagnetischer Signale in einem Medium. Sie wird wie die Frequenz in Hertz angegeben.

Die physikalischen Eigenschaften eines Mediums legen die maximale Bandbreite fest. Innerhalb dieser Grenzen werden Frequenzbänder definiert. Auf diesen können unabhängige Signale parallel und gleichzeitig verteilt werden. Wie zum Beispiel in der Funktechnik das AM‑ und FM‑Band. Je größer die Bandbreite ist, desto mehr Daten können potentiell transportiert werden.

Moderne Algorithmen zur Fehlererkennung und Kodierung sowie Errungenschaften der Elektrotechnik erhöhen kontinuierlich die Möglichkeit das Medium effektiver zu nutzen. Das vergrößert die Datenübertragungsrate. Der ISDN Standard verwendet eine Bandbreite von 120 kHz. ADSL nutzt auf der gleichen Telefonleitung das Band von 138 kHz bis 1.1 MHz, das entspricht einer Bandbreite von 962 kHz.

Umgangssprachlich wird oft die Bandbreite mit der Datenübertragungsrate verwechselt.

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